A.L.M.-Aktionen

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wie vielfältig A.L.M.-Aktionen sein können. Dabei steht bei A.L.M. in der ersten Projektphase im Vordergrund, dass Einheimische und Flüchtlinge erst einmal die Möglichkeit haben miteinander in Kontakt zu kommen. In der Theorie wird der Ansatz als Integration durch Interaktion bezeichnet und von vielen Experten als zielführend gewertet. Dabei ist es allerdings erforderlich, dass generell ein gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen sowie die Umgebung besteht und kontinuierlich stattfindende Angebote entstehen. Dies soll im Laufe des Projekts angestoßen und weitestmöglich umgesetzt werden.

 

Bei allen Beteiligten, die an A.L.M.-Aktionen teilgenommen haben,

möchte sich das gesamte Team A.L.M. recht herzlich bedanken.

 

Möchten Sie auch eine A.L.M.-Aktion durchführen, sind sich jedoch bzgl. verschiedener Punkte etwas unsicher, dann kontaktieren Sie uns einfach oder nehmen an einer A.L.M.-Lotsenschulung teil.

Bergbund Rosenheim: Bouldern in der Kletterhalle

 

Am Samstag, 15. Juli, ging es zum Bouldern  in die Kletterhalle in Rosenheim. Nach einer kleinen Aufwärmrunde und einer Einführ-ung zu  den Boulderregeln ging es gemeinsam an die Wand. Einige Boulder konnten nur durch gemeinsames Finden einer Lösung gelöst werden. Alle waren begeistert bei der Sache und freuen sich bereits auf die Wiederholung am 05. August.

2. A.L.M.-Tour: Wanderung zu den Hohen Asten

 

Die erste gemeinsame Tour am 09. Juli im Raum Rosenheim ging zu den Berggasthof Hohe Asten. Insgesamt 23 Teilnehmer haben sich gemeinsam auf den Weg zu einem der höchst gelegenen Bergbauernhöfen Deutschlands geamacht. Oben gabs zur Stärkung Käseplatten für alle.

 

 

1. A.L.M.-Tour: Wanderung auf die Kneifelspitze

 

Leider konnte es am 2. Juli aufgrund des schlechten Wetters nicht - wie geplant - möglich, auf die Steinerne Agnes im Lattengebirge gehen. Stattdessen wurde auf den „Aussichtsbalkon von Berchtesgaden“, die Kneifelspitze, ausgewichen. Zum Glück schlug das Wetter nicht auf die gute Stimmung. Dank der Regenjacken von Vaude blieben alle  trocken und nach einem Heißgetränk konnten alle aufgewärmt den Rückweg antreten.  Die Tour war erfreulicherweise mit 20 Teilnehmern komplett ausgebucht.

Gemeinsame Tour auf die Gleiwitzer Hütte

 

Ein tolles Wochenende verbrachten die beiden Jugend-gruppen der Sektionen Neu-/Altötting und Tittmoning auf der Gleiwitzer Hütte in den Hohen Tauern. Mit der Wanderung auf die Hirzbachalm in 2189 Metern, die Besteigung des Titt-moninger Hörndls, ein Schneefeldrutschen zum Abstieg und die Wanderung auf's Inbachhorn wurden die Herzen all unserer Wanderfans mit Freude erfüllt.

A.L.M.-Wanderung ins Wimbachtal

 

Als Vorgeschmack auf das A.L.M.-Tourenprogramm wanderten am 10. Juni A.L.M.-Lotsen und Geflüchtete durch das Wimbachtal. Die Wanderung wurde vom Nationalpark Berchtesgaden geführt und die Teilnehmenden lernten so Einiges über das Thema Wasser. Anfangs wurden die Wassermassen in der Wimbachklamm bestaunt und an-schließend die Wasserqualität untersucht. Alle freuen sich bereits auf weitere gemeinsame Unternehmungen (s. hier).

Sektion Tittmoning nutzt das bärige Frühsommerwetter

 

Die Jugendgruppe der DAV-Sektion Tittmoning, die Climbären, unternahmen bereits ihre dritte A.L.M.-Aktion dieses Jahres. Dieses Mal ging es auf die Hörndlwand bei Ruhpolding. Die nächste Aktion auf die sektionseigene Gleiwitzer Hütte (in Österreich) ist bereits am 17.06. bis 18.06.17 geplant. Alle Jugendlichen ab 14 Jahren sind hierzu herzlich eingeladen. Anmeldung unter: 0151 2070742 oder lisa.thaller@web.de

Sektion Murnau: Hörndl bei Bad Kohlgrub

 

Große Resonanz fand am Vatertag die nachmittägliche Wanderung auf das Hörndl bei Bad Kohlgrub. Rund 25 Einheimische und Geflüchtete genossen nicht nur das grandiose Panorama unter blau-weißem Himmel, sondern lernten auch viel über die lokale Weidewirtschaft, den Wald und die "Kultur des Gipfelkreuzes". Die Wanderung wurde zudem vom Münchener Kirchenradio begleitet. Den Beitrag können Sie hier nachhören.

Helferkreis Bad Reichenhall: Hochseilgartenerlebnis

 

An einem Freitagnachmittag im Mai war in der Saalachau in Nonn bei Bad Reichenhall im erlebnispädagogischen Hoch-seilgarten der Caritas BGL so Einiges los: hoch in den Bäumen wurde sich von Element zu Element gehangelt, am Boden gespielt und gelacht und am Ende gab es noch ein bunt gemischtes Picknick, das sich alle schmecken ließen. Mit der so (neu) erlangten Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind nun alle für Bergbesteigungen bereit.

Sektion Tutzing: Durch die Partnachklamm

 

Eine weitere A.L.M.-Aktion der Sektion Tutzing (Ortsgruppe Penzberg) führte am 18.05.17 durch die Partnachklamm auf den Eckbauer und über das idyllische Wamberg zurück. Annette Völker Rasor vom Helferkreis Penzberg hat die Wanderung in bewegten Bildern festgehalten. Dabei ist ein sehr sehenswerter kleiner Film entstanden, den Sie wenn Sie auf das Klammbild klicken, sehen können. Einen detaillierten Bericht finden Sie hier und Bilder in der Galerie.

Helferkreis Inzell: Der Königsee ruft!

 

Am Muttertag unternahm eine Gruppe von Inzellern eine Schifffahrt über den Königsee. Aber nicht nur der See, son-dern vor allem die hoch aufragenden Flanken des Watzmanns begeisterten viele. Nach einer leichten Wanderung zur Eiska-pelle, wo begeistert über die Altschneefelder gerutscht wurde, wurde noch im Biergarten St. Bartholomä eingekehrt. Alle freuen sich bereits auf die nächsten Unternehmungen. Mehr Bilder finden Sie hier.

Sektion Bad Reichenhall: Kletternachmittag

 

Hoch hinaus ging es für Einheimische und Geflüchtete Mitte Mai in der DAV-Kletterhalle in Berchtesgaden. Nach einer Ein-weisung waren alle nicht mehr zu halten und erkletterten mit sichtlicher Begeisterung die Hallenwände. Dies beeindruckte die Organisatoren der Aktion so sehr, dass sie ab Juli einen regelmäßigen Klettertreff in Bad Reichenhall (DAV-Kletter-halle im Karlsgymnasium) anbieten möchten. Bei Interesse bitte unter anna.schober@alpenlebenmenschen.de melden.

Helferkreis Inzell: Nistkastenbau für Fledermäuse

 

Gemeinsam mit dem Nationalpark Berchtesgaden wurden im Bildungszentrum der Haus der Berge wunderschöne Fleder- mausbehausungen gebastelt. Diese sollen nun im Ortsgebiet von Inzell aufgehangen werden, um den nachtaktiven Tieren ein sicheres Zuhause bieten zu können. Alle Beteiligten waren mit Feuer und Flamme dabei und lernten spielerisch so Einiges über die einheimische Fauna. Mehr Bilder gibt es hier zu sehen.

Sektion Laufen: Schnee Ende April?!


Die DAV-Sektion Laufen wanderte bei trockenem, aber bewölktem Wetter auf die Stoißer Alm am Teisenberg. Aufgrund des nochmaligen Wintereinbruchs gab es am Gipfel zur Stärkung ein pakistanisches Reisgericht und eine ausgelassene Schneeball-schlacht. So macht Schnee sogar im Frühling Spaß - da waren sich alle einig. Auch der Abstieg klappte, trotz ein paar Rutschpartien, problemlos und alle freuen sich auf die noch kommenden Aktionen!

Sektion Tutzing: Auf zur Martinshütte!


Über den Pflegersee wanderten bei strahlendem Sonnenschein und traumhaften Panorama 14 Teilnehmer auf die Martinshütte oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Auf dem Weg gab es Einiges zu entdecken und das Deutsch-Vokabular wurde um schwierige Wörter, wie "Naturschutzgebiet" erweitert. Aber auch die Einheimsichen lernten so Manches über die Herkunftsländer der Geflüchteten, welche u.a. aus Nigeria, Senegal und Pakistan stammten. Mehr Impressionen finden Sie in unser Galerie.

Sektion Freilassing: Frühlingswanderung a. Untersberg


Bei strahlendem Frühlingswetter wanderte die Sektion Freilassing auf den Niernthalsattel am Untersberg. Da es die Tage zuvor heftig geregnet hatte, machte sich das Schuhwerk aus der regionalen Ausrüstungsbörse für die Geflüchteten (eine großzügige Spende von vaude) bezahlt. Einen ausführlichen Tourenbericht über die gelungene A.L.M.-Aktion und weitere Bilder finden Sie hier.

Sektion Garmisch-Partenkirchen: Schneeschuhgehen


Gleich zweimal unternahm die Sektion Garmisch-Partenkirchen in diesem Winter eine interkulturelle Schneeschuhwanderung. Das notwendige Material - die Schneeschuhe - welches die Gesichter aller zum Strahlen brachte, wurde vom 1. Vorsitzenden der Sektion, Udo Knittel, gestellt. Dadurch wurde das Element Schnee ganz anders erfahrbar und der heimatliche Tiefschnee erkundet.

Sektion Murnau: Bouldernachmittag


Am 12. März verbrachten fünf UMFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) mit vier Mitgliedern der Sektion Murnau einen unbe-schwerten Bouldernachmittag in der Boulderhalle im Ammertaler Hof. Dabei wurde nicht nur viel gelacht, sondern sich auch gegen-seitig bei der Bewältigung der Boulder unterstützt. Zur Stärkung gab es zwischendurch, nach deutscher Sonntagstradition, Kaffee und Kuchen.

Sektion Tittmoning: Schneeerlebnis pur


Die Jugendgruppe der Sektion Tittmoning, die Climbären, ver-brachte ein schneereiches Wochenende auf der Freilassinger Hütte im Tennengebirge. Emanuel, Taha und Mohammad Sufian haben zum ersten Mal in ihrem Leben so viel Schnee gesehen und erste Versuche auf Skiern gewagt. Aber auch das gemeinsame Kartenspielen, Kochen und Schlittenfahren machten allen sehr viel Spaß. Nächste gemeinsame Aktionen sind schon in Planung.

Sektion Mittenwald: Kletterhalle Ehrwald


Kurz vor Weihnachten fuhr die Sektion Mittenwald gemeinsam mit sieben anerkannten Flüchtlingen in die Kletterhalle ins benach- barte österreichische Ehrwald. Schon die Anreise war aufgrund des frisch gefallenen Schnees für die Flüchtlinge besonders. Beim Kraxeln hatten alle Beteiligten sehr viel Spaß, aber auch die Koordinationsfähigkeit und der Teamgeist für künftige Unterneh-mungen draußen wurde geschult. Alle Teilnehmende waren sich einig, dass dies ein rundum gelungener Tag war.

Sektion Garmisch-Partenkirchen: Holzaktion


Im November halfen drei Flüchtlinge aus Garmisch-Partenkirchen tatkräftig mit, naturverträgliche Schneisen für Skitourengeher im Alpspitzgebiet anzulegen. Nach getaner Arbeit klang der sonnige Herbsttag bei einem Stück Kuchen auf der Stuibenhütte der DAV- Sektion Garmisch-Partenkirchen aus. Alle 17 Teilnehmer der A.L.M.-Aktion waren sich einig, dass durch gemeinsame Arbeit und Geselligkeit ein großer Schritt in Richtung "gelebte Integration" getan wurde.

Sektion Bad Reichenhall: Rotspielscheibe


Der herbstliche Nebel im Tal lockte eine Gruppe der DAV-Sektion auf die im Nationalpark Berchtesgaden gelegene Rotspielscheibe, um von dort die Fernsicht sowie erste Schneefleckerl zu genies- sen. Die teilnehmenden Eritreer meisterten die Höhenmeter ohne sichtliche Anstrengung und waren sehr interessiert an der ihnen unbekannten Umgebung. So wurden u.a. Borkenkäferschäden, Karstformen oder die Problematik von Beschneiungsanlagen erläu- tert. Besonders beeindruckt waren die Einheimischen auch von den Bayerisch-Kenntnissen der Flüchtlinge.

Integrationslotsendienst auf dem Osterfelderkopf


Am 16. Oktober verbrachte der Integrationslotsendienst aus GAP mit 11 Flüchtlingen und drei Integrationslotsen einen wunderschö- nen Tag im Alpspitz- und Kreuzeckgebiet. Mit der Alpspitzbahn ging es auf den Osterfelderkopf und dann zum Alpspitz. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch fuhren wir mit der Hochalmbahn zur Hoch- alm zum Mittagessen. Pommes und Apfelsaftschorle waren die "Renner". Gestärkt ging es zu Fuß zum Kreuzeck und mit der Kreuzeckbahn wieder ins Tal. Unter dem Eindruck von erstem Schnee, Fund der letzten Enziane, Sonne, Höhen, Tiefen, Felsen, Natur und Fernsicht waren sich alle 14 Teilnehmer einig, dass dieser Tag nicht mehr zu toppen war.

Sektion Tutzing: Wanderung zum Blomberghaus


Trotz mittelmäßigem Frühherbstwetter machten sich sechs Flücht- linge aus Seeshaupt gemeinsam mit Mitgliedern der DAV-Sektion Tutzing auf den Weg auf den Zwiesel. Beim Abstieg gab es eine Brotzeit im Blomberghaus, um sich für den weiteren Abstieg zu stärken. Obwohl es gar nicht so einfach war, etwas Koscheres auf der Karte zu finden, und trotz der nebeligen Aussicht, hatten alle sehr viel Spaß und freuen sich bereits auf kommende A.L.M.-Aktionen.

Sektion Tutzing: Wegesanierung Benediktenwand


Mitte August, zwei Wochen nach Projektstart von A.L.M., wurde die DAV-Sektion direkt aktiv und nahm zwei afghanische Flüchtlinge zu einer Wegesanierungsaktion unterhalb der Benediktenwand mit. Eine intakte Wegestruktur ist für Mensch und Umwelt für ein möglichst konfliktfreies Miteinander im alpinen Umfeld unabding- bar. Vielen Dank an die Sektion für ihre schnelle Bereitschaft mitzu- machen. Davon konnten wir für den weiteren Projektverlauf viel lernen.

Kontakt

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